Presse
Presseberichte Hospiz Schloss Bernstorf
Presseberichte, Veröffentlichungen und Medieninformationen rund um das Hospiz Schloss Bernstorf. Hier finden sich Berichte aus Zeitungen, Fachmedien und Online-Portalen sowie aktuelle Pressemitteilungen und Materialien für Journalistinnen und Journalisten.
Alpaka besucht Schloss Bernstorf
Tiergestützte Therapie hilft die Schmerzen der Hospizbewohner zu lindern und verhilft zu mehr Lebensfreude Bernstorf – Alpaka „Leopold“ mag Butterblumen so wie Kinder Schockolade. Mit zarter Hand reicht die 86-jährige Erna Bross im Gartenzimmer von Schloss Bernstorf bei Grevesmühlen dem neugierigen Vierbeiner eine Löwenzahnblüte. Sacht nimmt das südamerikanische Kamel, das einmal im Monat im Hospiz zu Gast ist, den Stängel mit seinen Lippen. Erna schmunzelt und lehnt sich entspannt zurück. Sie mag Tiere, wie sie sagt. Zu Hause an der Ostsee habe sie Enten, Hühner, Katzen gehabt. Unterdessen läuft „Leopold“ flott zum Fahrstuhl, der zu den Wohnräumen führt.
Tolles Hospiz-Projekt
Alpaka schenkt Schwerkranken ein Lächeln! Grevesmühlen – Im Hospiz Schloss Bernstorf streichelt die schwer kranke Erna Bross (86) das niedliche Alpaka „Leopold“ – ein kleiner Moment des Glücks. Das Kamel besucht und erfreut die 16 Bewohner einmal im Monat in dem Gutshaus. Finanziert wird die tiergestützte Therapie aus Spenden. Sie trägt dazu bei, den sterbenskranken Menschen die letzten Tage in dem hospiz zu erleichtern.
»Schlossgeistern« gedankt
Bernstorf/wb/kv. Im April 2014 zogen die ersten Gäste in das frisch sanierte Schloss Bernstorf ein. Nach einem Jahr Hospizbetrieb zieht Geschäftsführer Dr. Wolfgang Röhr Bilanz: »Die Verweildauer unserer Gäste liegt im Durchschnitt bei 35 Tagen, bundesweit sind es 20 Tage.« Dr. Röhr hat Grund zur Freude: »Unser lebensbejahendes Konzept hat sich bewährt. Viele unserer Gäste leben bei uns noch einmal richtig auf.« Das Bio-Hospiz hat es sich zurAufgabe gemacht, jeden verbleibenden Tag seiner Gäste noch so schön und bewusst wie nur irgend möglich zu machen.»Daran haben neben unseren medizinischen und pflegerischen Fachkräften auch die Mitglieder unseres Hospizvereins einen ganz erheblichen Anteil«, würdigt der Geschäftsführer das Engagemant der Ehrenamtlichen, die er als »die guten Schlossgeister« bezeichnet.
Mehr ehrenamtliche Kräfte für die Sterbebegleitung gesucht
Bernstorf – Menschen auf ihrem letzten Weg zwischen dem Leben und dem Tod zu begleiten, das ist sehr schwierig. Einige der Schwerkranken wollen für sich allein sein, andere hingegen haben keine Angehörigen mehr und würden sich in diesen letzten Stunden über einen Menschen an ihrer Seite freuen. Diese wichtige Aufgabe übernehmen die ehrenamtlichen Kräfte des Bernstorfer Hospizvereins, so weit ihnen das überhaupt möglich ist. Denn fast alle Ehrenamtler sind nach Aussage der Vorsitzenden Dr. Britta Borgwald berufstätig, sie können nur einmal in der Woche kommen, sind also nicht ständig und zu jeder beliebigen Zeit vor Ort.
LN-Redakteurin bekommt Preis für einfühlsame Reportage
„Es sind Lektionen über das Leben, die ich von Sterbenden und ihren Angehörigen lerne. Über Kraft, Lebendigkeit, Zuversicht, Liebe, Humor, Treue, Demut.“ Das schreibt LN-Redakteurin Petra Haase (54) in ihrer Reportage „Die letzten Dinge“, die am 23. November 2014 im LN-Journal erschien. Der 23. November war der Totensonntag. Petra Haase berichtet in ihrem Text auf einfühlsame Weise über ihre Erfahrungen als Sterbebegleiterin im Biohospiz Bernstorf (Mecklenburg-Vorpommern). Jetzt ist sie dafür mit dem August-Madsack-Preis in der Kategorie „Exzellente Reportage“ ausgezeichnet worden.
Bernstorf: Homöopathie im Hospiz
Bernstorf – Das Hospiz Schloss Bernstorf und die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) wollen zusammen arbeiten. Dafür wurde jetzt der Grundstein während einer überregionalen Fachtagung in Bernstorf gelegt, die Hospiz und der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) veranstaltet haben. Erste Weiterbildungen und Seminare sollen laut Dr. Wolfgang Röhr bereits im Frühjahr beginnen. Außerdem sei geplant, kurzfristig ein gemeinsames Modellprojekt mit dem Titel „Mehr Lebensqualität durch Homöopathie im Hospiz“ zu starten, informierte der Bernstorfer Hospiz-Geschäftsführer weiter.
Fachtagung im Biohospiz Schloss Bernstorf
Bernstorf – Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte und das Biohospiz Schloss Bernstorf veranstalten heute eine Fachtagung unter dem Motto „MV tut gut“ zum Thema „Ärztliche Zusammenarbeit für Menschen in der letzten Lebensphase“.
Hospiz sucht Projektpaten
Der Schnee vor dem Schloss reichte zwar gerade noch für ein Fußbad. Doch so konnte Dr. Wolfgang Röhr wenigstens seinen Wetteinsatz einlosen.
Wenn ein Alpaka im Flur steht
BERNSTORF Für Margarete Gübner beginnt der Tag eigentlich wie immer. Sie ist erst seit kurzem Bewohnerin des Biohospiz und Refugium Schloss Bernstorf und muss sich noch einleben. Umso überraschter ist die 79-Jährige, als auf einmal ein Tier im Hauseingang steht. Und dazu noch ein Alpaka. „Es war das erste Mal, dass ich so ein Tier gesehen habe und gleich so nah“, schwärmt sie. „Ich habe mich gleich in Leopolds stolzen Gang und die schönen Augen verliebt.“ Und damit ist Margarete Gübner nicht allein. Auch der 66-jährige Günther Wahls ist hellauf begeistert vom tierischen Besuch. Für ihn ist es bereits das zweite Mal, dass er mit dem Therapie-Alpaka zu tun hat. „Wir kennen uns schon und sind Freunde“, lächelt er.









